Donauinselfest

Initiiert wurde das Event von dem SPÖ-Stadtpolitiker Harry Kopietz, der bis heute an der Organisiaton beteiligt ist. Vorläufer war 1983 ein „kulturelles Frühjahresfest“, das auf dem fertig gestellten Bereich um die Floridsdorfer Brücke auf der damals im Endausbau befindlichen Donauinsel stattfand. Die Auftritte von Minisex, Tom Pettings Hertzattacken und Heli Deinboek hatten 160.000 Fans statt der erwarteten 15.000 angezogen.
Aus dem „Versuchsballon“ wurde im Laufe der Jahre eine dreitägige Veranstaltung auf einem Festgelände, das sich über 6,5 Kilometer von der Reichsbrücke bis zur Nordbrücke erstreckt. Auf rund 27 über das Areal verteilten Bühnen treten Musiker der verschiedensten Musikrichtungen und deutschsprachige Vertreter der Kleinkunst auf, daneben gibt es zahlreiche Leistungsschauen, Imbiss- Verkaufs- und Informationsstände. Einer der Höhepunkte ist das Feuerwerk am Samstag, das mehr als 20 Minuten dauert.
Seit längerem zählt man an jedem Tag mehr als eine halbe Million Besucher – 2007 beispielsweise insgesamt an die 2,6 Millionen (wegen des verregneten ersten Tages und Ausfalls einiger Auftritte um 300.000 weniger als im Jahr davor). Um die Verschmutzung des Geländes zu vermindern, werden offiziell nur Pfandbecher ausgegeben, die an Sammelstellen bis Mitternacht wieder zurückgenommen werden. 2007 gab es erstmals eine Hausordnung, in der die Mitnahme von Spirituosen und von Glasflaschen untersagt und stichprobenartige Kontrollen vorgesehen sind. Für Sicherheit und reibungslosen Ablauf sorgen neben einem relativ bescheidenen Polizeiaufgebot 1.400 ehrenamtliche Helfer. Immer mehr Leute aus ganz Europa pilgern zum Donauinselfest, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen.
2008 findest das Donauinselfest zum 25. Mal statt!
Redaktionelles Foto: Fotograd Ingo Pertramer
Camping/Parkplätz:
Das Campen ist nur auf offiziellen Campingplätzen gestattet.
Parken je nach Möglichkeit in der Stadt
Timetable
Freitag bis Sonntag:
Shout Out Louds, Shaggy, Wir sind Helden, Basshunter, OneRepublic, Gigi D'Agostino, Sunrise Avenue, Deichkind, Pulsedriver, Kettcar, Shantel, Culcha Candela, Manfred Mann's Earth Band, Opus, EAV, Boban Markovic Orkestar, Leningrad Cowboys, Khoiba, Mono & Nikitaman, Flying Pickets, Gabry Ponte, Roland Kaiser, The Untouchables, Discotronic, Sailor, Heinz aus Wien, Wolfgang Ambros, Grossstadtgeflüster, Attwenger, The Equals, Pussycat, Pete Tong, !deladap, Bauchklang, Waxolutionists, Binder & Krieglstein, Joachim Garraud, Miss Platnum, Mantra, Christoph & Lollo, Appaloosa, Sie, united flavour, cherry sunkist, Mondscheiner, Luttenberger*Klug, Florian Horwath, I-Wolf, Eric Papilaya, Monomania, IBK Tribe, DJ Phono, Dave Dee, Tanaka, PBH Club, Bernhard Eder, Dr. No, No Head On My Shoulders, Jerx, When the Music's Over, Kreisky, Plexus Solaire, Carl Peyer, Mario Lang, Celia Mara, Curbs, Erika Stucky, Marilies Jagsch, Boban i Marko Markovic Orkestar, S.T.S., Mieze Medusa & Tenderboy, Everton, Big John, Andy Garcia, Sarah Main, Alone & Acoustic, Jazz Gitti, Freak Out, Tom Snow, Millions Of Dreads, morton, Cottonwood, Ballycotton, Gasmac Gilmore, Nightshifterz, Tiefseetaucher, DJ Ronaldo, APPLETREE, From Dawn To Fall, Hörspielcrew, One Aim, Shira, Harri Stojka, Deckchair Orange, Herbe Mischung, Addle Motion, Squishy Squid, Otto Lechner, Freemotion, DeWieners, occupied, Sabina Hank, Roland Neuwirth & Extremschrammeln, band wg, Kadero, 4 u, Iris Camaa, Sunday Monday Tuesday, Ramona Gillard Band, Sympathy for Nothing, AGeh, insulin junky, Demolition Derby, Christina Zurbrügg, DJ Observer, Eric Tyrell, Schnaftl Ufftschik, New West, The Legendary Daltons, Entferner, La BrassBanda, Mais Uma, Monti Beton, Big City Indians, Irish Steirisch, Mary Broadcast Band, When the Music’s Over, Wiener Linien Blues Band, Kathi Kallauch, Muttermilch, Mosa Sisic & The Gipsy Express, Marlies Jagsch, Massiv4, Space Violin, Royal Kombo, Hippo’s Coconut, American Divas, Country Rebels, Laurinho Bandeira, Florian Zack, Alp Bora Trio, FMKA und Western Cowboys
Bilder
Videos
Der Kostenlose:
Wenn etwas gratis ist, hat es bekanntlich meistens den größten Erfolg. Das Donauinselfest in Wien beweist diese Theorie jedes Jahr aufs Neue. Kostenlos bekommt man von 24. bis 26. Juni auf 20 Bühnen die unterschiedlichsten Acts zu sehen. Mit einer Kapazität von einer Million Besuchern pro Tag ist dieses Festival die ungeschlagene Nummer Eins in Österreich. Das Wiener Donauinselfest als Festival zu bezeichnen ist allerdings nicht wirklich korrekt, da ein zentrales Element fehlt: Camping ist hier nicht möglich wodurch originäres Festival-Flair unmöglich wird. Trotzdem sollte man sich dieses Event nicht entgehen lassen. Schon allein aufgrund des bunt gemischten Angebots - von den Söhnen Mannheims über Garish bis hin zu Element of Crime lohnt sich ein Wochenendbesuch beim Fest in der Bundeshauptstadt.





